Verlogenes Spiel der EU in der Türkei
Hintergrund: Mit ihrem Besuch bei Erdogan vor der Wahl hat Merkel die progressive Opposition geschwächt Angela Merkel will sich eine Pufferzone im Kampf gegen den Flüchtlingszustrom verschaffen. Deshalb fuhr sie noch vor der Wahl am kommenden Sonntag, 1. November, in die Türkei, um Präsident Recep Tayyip Erdoğan zu treffen. Ankara nutzt die Gunst der Stunde und spielt als Druckmittel die Flüchtlingskarte aus. Die EU spielt Ankaras Spiel zulasten der Flüchtlinge mit – und macht unhaltbare Versprechungen. Als der Syrienkonflikt ausbrach, erklärte Ankara immer wieder: „Falls die Zahl der Flüchtlinge aus Syrien 100 000 übersteigt, ist die Grenze überschritten“. Diese Aussage war auch als Anreiz für die Flüchtlinge aus Syrien gedacht. Kurz darauf flohen die ersten Menschen aus Syrien gen Türkei, jedoch nicht aus den Kriegsgebieten. Bevor aber überhaupt der Flüchtlingsstrom Richtung Türkei begann, standen schon die ersten Flüchtlingscamps direkt an der türkisch-syrischen Grenze. Die...